Wir werden uns am 4. Juni 2008 in Washington D.C. treffen.
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Am 4. Juli 2005, auf der "Weltkonferenz der Freidenker, für den Atheismus und das freie Denken“, haben wir zusammen in Paris, das internationale Verbindungskomitee der Atheisten und Freidenker (CILALP/ILCAF) gegründet
Einerseits waren die Gesellschaften nie so stark säkularisiert wie heute. Andererseits hegen Millionen Männer und Frauen in allen Ländern und auf allen Kontinenten berechtigte Sorgen über eine Welt, die von Kriegen, von unterstützten oder programmierten Trennungen zerrissen wird, wo die Barbarei und die Unterdrückung herrschen. Sie sind bestrebt, sich ganz von der Last der überlieferten Religionen zu befreien. Diese haben, mit obskurer Propaganda, die soziale Ordnung gegen das universelle Verlangen nach Glück ummodelliert, von dem schon der französische Revolutionär Saint Just sagte, dass es "eine neue Idee in Europa sei".
Überall ist die erste der eroberten oder noch zu erobernden Freiheiten, die Freiheit eigenständig, ohne Dogma oder offenbarte Wahrheit zu denken. Überall ist der Kampf für die vollständigste Gewissensfreiheit von höchster Aktualität, weil die Unterdrückung die Dogmen benötigt, um ihre Macht zu errichten oder aufrechtzuerhalten. Nie war das demokratische Verlangen nach Trennung der privaten und öffentlichen Räume, nach Verbannung der Religionen in die private Sphäre stärker.
Unser Freund Max Wallace, Gründungsmitglied des CILALP/ILCAF und Militant der Australian National Secular Association, sagte während der Vorstellung seines neuen Werkes "The Purple Economy", das der öffentlichen, legalen und illegalen Finanzierung der Religionen gewidmet ist:
"Die Demokratien müssten Republiken sein, die auf die, in ihrer Verfassung eingetragener, Trennung zwischen Kirche und Staat basieren. Die Trennung des Zeitlichen und des Geistigen müsste als die erste Teilung der Gewalt in einer Demokratie angesehen werden. Sie geht der entsprechenden Trennung zwischen der ausführenden, der gesetzgebenden und gerichtlichen Macht vorab. Der Misserfolg demokratischer Länder bei der verfassungsmäßigen vollen Verwirklichung diese Trennung sah die Kirchen unermesslich reich werden, Folge ihres Statuts fiskalischer Freistellung als karitative Organisationen mit religiösen Zielen.“
Gründungsmitglieder : Agostinelli Alejandro (Argentinien) - Baron Juan Francisco Gonzalez (Spanien) - Besson Philippe (Frankreich) - Cloutier Bernard (Québec) - Donayre Gamarra José Antonio (Peru) - Estrella Hugo (Argentinien) - Eyschen Christian (Frankreich) - Herrick Jim (UK) - Hodgkinson Jean (Kanada) - Igwe Léo (Nigeria) - James Ann (Irland) - Johnson Ellen (USA) - Labrégère Charlette (Frankreich) - Labrégère René (1915-2006) (Frankreich) - Lafouge Jacques (Frankreich) - Lepeix Roger (Frankreich) - Masson Henri (Esperanto- Frankreich) - Mateus Luis (Portugal) - Mbille Martin (Cameroun) - Dr Mueller Volker (Deutschland) - Nkunzimana Paul (Burundi) - Dr Onuoha (Nigeria) - Dr Opreti Gopi (Nepal) - Rand David (Québec) - Riba Albert ((Spanien) - Robyn Johannès (Belgien) - Salamero Joachim (Frankreich) - Thain Richard (Kanada) - Titze Ulrike (Deutschland) - Wallace Max (Australien) - Whitehead Fred (USA) - Wood Keith Porteous (UK)
Wir werden uns am 4. Juni 2008 in Washington D.C. treffen.
Die volle Gewissensfreiheit fordert in der Tat, dass entscheidende Schritte auf dem Weg der striktesten Trennung der Religionen und der Regierungen, der Kirchen und des Staates gemacht werden. Hier und dort, nach den Rhythmen, Fristen und Formen, die nur die Völker entsprechend ihrer eigenen Geschichte bestimmen.
Wir werden uns am 4. Juni 2008 in Washington D.C. treffen, zum Zeitpunkt, wo der amerikanische Präsidentschaftswahlkampf mit dem Siegel der Bigotterie und des Obskurantismus gegen Wissenschaft und Vernunft geschlagen wird. Wir werden uns am 4. Juni 2008 in Washington D.C. treffen, einige Tage nach der Ankunft von Josef Ratzinger - "Benediktus XVI" in Frankreich, wo er erneut seine Abneigung gegen den Trennungsgrundsatz bestätigen und uns ein "christliches Europa" gegen das humanistische und universelle Erbe der Aufklärung aufdrängen will.
Wir werden uns am 4. Juni 2008 in Washington D.C. treffen, zum Zeitpunkt, wo in Großbritannien der Druck der Kirchen sich zuspitzt, um in allen öffentlichen Diensten vom Gesundheitswesen bis in den Schulen anwesend zu sein...
Wir werden uns am 4. Juni 2008 in Washington D.C. in internationalem Verbindungskomitee der Freidenker und Atheisten treffen, um alle Informationen auszutauschen, die für die freie Debatte notwendig sind, um den Kampf der Laizität, der Rationalismus, die freie Kritik der Religionen zu entwickeln und zu fördern. Wir werden uns am Mittwoch, den 4. Juni 2008 in Washington D.C. im internationalen Verbindungskomitee der Freidenker und der Atheisten treffen, um auf Basis von drei Berichten zu diskutieren:
Ellen Johnson (Präsident der American Atheists, USA) : «Der Kampf gegen die religiöse Offensive»
Jacques Lafouge (Vizevorsitzender der Fédération nationale de la Libre Pensée, Frankreich) : «Die Frage der Trennung von Kirche und Staat in Lateinamerika
Keith Porteous Wood (Direktor der National Secular Society, UK) : «Der Kampf für gleiche Rechten in Europa».
Wir werden uns am 4. Juni 2008 in Washington D.C. in internationalem Verbindungskomitee der Freidenker und Atheisten treffen, um neue und wichtige Pfeiler zu setzen im internationalen Kampf für die Wiederherstellung einer Internationale des freien Denkens und des Atheismus, eine internationale Union der Freidenker.
Internationales Verbindungskomitee der Freidenker und Atheisten Mittwoch 4. Juni 2008, von 14 bis 18 Uhr Quorum Room - L’Enfant Plaza hotel, 480 L’Enfant Plaza, SW - Washington, D.C.

